Wie Hund und Hundehalter gemeinsam noch glücklicher werden

Hunde sind soziale Tiere, die neben Grundbedürfnissen wie Wasser, Futter, Bewegung und Schlaf auch geistige Beschäftigung und ausreichend Zeit mit Sozialkontakten – sowohl mit Menschen als auch mit Artgenossen – benötigen.

Will man – und davon gehen wir aus – einen ausgeglichenen Hund, muss man seine Bedürfnisse kennen und auf diese auch eingehen.

Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe rät Hundebesitzern ihren Hunden regelmäßig ihre Zuneigung zu zeigen – und nicht nur, wenn der Hund eine Leistung erbringt. Lange Spaziergänge und Körperkontakt stärken die Bindung zum Vierbeiner, der Hund merkt auch, was man von ihm denkt oder ob man stolz auf das Tier ist. Häufig geraten Hunde unter Leistungsdruck – dadurch sind diese dann nervös und aufgeregt. Sie agieren dann auch dementsprechend.

Hund fördern

Den Hund wie den Mops kann der Hundebesitzer fördern, indem er mit ihm wichtige Signale wie das Herankommen auf Zuruf oder das Stehenbleiben übt. Vierbeiner führen diese Übungen gerne und schnell aus, wenn man es ihm leicht macht und ihm zeigt, dass man stolz ist, sich mit ihm freut und ihn auch belohnt.

Ein weiterer wichtiger Rat ist es auf den Hund und seine Persönlichkeit einzugehen. Erkunden Sie gemeinsam die Gegend und zeigen Sie ihm interessante Sachen oder machen Sie ihn aufmerksam darauf, dass ein anderer Hund sich nähert. Gehen Sie ab und zu abseits vom Weg und erkunden Sie neues Territorium. Dadurch merkt Ihr Hund, dass Sie immer neue Informationen für ihn haben und es Spaß mit Ihnen macht.

Lieber ein Brustgeschirr anstatt Halsband

Bei Spaziergängen lieber ein Brustgeschirr anstatt ein Halsband umlegen, da dies erstens für den Hund angenehmen ist und zweitens  gesundheitliche Vorteile, denn Halsbereich und Wirbelsäule des Tieres werden dadurch geschont. Ein Hund kann in wichtigen Situationen mit einem Brustgeschirr auch besser gehalten werden. Hunden sollte auch an der Leine wenn möglich immer etwas Freiraum, gegeben werden, indem eine mindestens drei Meter lange Leine verwendet wird.

Wenn kein regelmäßiger Freilauf möglich ist

Ist ein Freilauf des Hundes nicht regelmäßig möglich, ist es nötig mindestens einmal täglich einen ausgiebigen Spaziergang an einer langen Leine zu machen, da das dem Tier ein Gefühl von mehr Freiraum gibt und sein Bewegungsbedürfnis befriedigt.

Quelle: Pfotenhilfe

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